Remco Evenepoel sorgt für Spannung bei der Tour de France
Die erste Woche der dreiwöchigen Tour de France ist vorüber. Während bisher nur wenige Fahrer zufriedenstellende Ergebnisse erzielt haben, schmieden die meisten bereits Pläne für Chancen in der zweiten Woche. Remco Evenepoel, der für Red Bull–Bora–Hansgrohe an den Start geht, hat dem Rennen Spannung und Dynamik verliehen.
Sein neues Radsportbekleidung für die Saison sieht hervorragend aus, und die Fans haben sich an sein neues Erscheinungsbild bei Red Bull–Bora–Hansgrohe gewöhnt. Als aktuell Viertplatzierter in der Gesamtwertung zieht er mehr Aufmerksamkeit auf sich als jeder andere Teilnehmer. Er ist dafür bekannt, seinen Unmut über unzumutbare Rennsituationen offen zu äußern, und lässt sich leicht durch die Fahrweise seiner Konkurrenten provozieren. Ein bezeichnendes Beispiel hierfür war sein Ärger über Jonas Vingegaard, der sich weigerte, Führungsarbeit zu leisten; im Gegensatz dazu schätzt er Tadej Pogačar, der bereit ist, sich aktiv an der Tempoarbeit zu beteiligen. Auch wenn Evenepoel den Gesamtsieg bei der Tour de France in diesem Jahr vielleicht nicht holen wird, sorgt seine Präsenz für reichlich Schlagzeilen. Red Bull–Bora–Hansgrohe setzt auf eine klassische Doppelspitze, was bedeutet, dass Evenepoel nicht der alleinige Kapitän des Teams ist.
Florian Lipowitz brennt darauf, bei der Tour de France seine Topform unter Beweis zu stellen; er und Evenepoel sind sowohl Teamkollegen als auch Rivalen. Sie konkurrieren um die Rolle des Spitzenkapitäns, wobei das Team seine Entscheidung von der Platzierung in der Gesamtwertung abhängig macht. Auch wenn Evenepoel das Gelbe Tour de France fahrradtrikot womöglich verpasst, hat er definitiv das Zeug dazu, um einen Etappensieg mitzufahren. Folglich steht ihm eine ereignisreiche zweite Woche bevor, während auch seine Konkurrenten versuchen, ihre eigenen kleinen Wunder zu vollbringen.

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